Berlin-Wedding

Berlin-Wedding steht als Fallstudie für Quartiere, in denen das Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster Milieuzugehörigkeiten und (kultureller) Hintergründe alltäglich ist. Lesen Sie hier, inwiefern digitale Medien zu Teilhabe und Vernetzung der unterschiedlichen Milieus im Quartier beitragen und wie lokale Einrichtungen digitale Medien nutzen.

Paderborn-Elsen

Der kleinstädtische Charakter macht Paderborn-Elsen zu einem Fall, an dem sich die Wirkungen von digitalen Plattformen für lokales Leben in ländlich geprägten Räumen untersuchen lassen. Elsen steht für eine Gemeinde, in der gelebte Nachbarschaft stärker fortlebt als in Großstädten üblich und die durch geringe Anonymität sowie einen hohen Zusammenhalt der Bevölkerung gekennzeichnet ist. Damit stellt sich die Frage, inwiefern digitale Vernetzung unter Anwohnern die etablierten analogen Strukturen verändern oder bereichern kann, und ob sie zur Förderung von neuen Formen bürgerschaftlichen Engagements und zur Integration von Zugezogenen in lokale Netzwerke beitragen können.

München-Neuperlach

München - Neuperlach steht als Fallstudie für ein Quartier, in dem verschiedene Herausforderungen und potenzielle Konfliktlinien zusammenlaufen. Neuperlach ist vergleichbar mit anderen in der gleichen Zeit erbauten peripheren Großwohnsiedlungen, die eine ähnliche demografische und ökonomische Entwicklung aufweisen. Die Fallstudie soll die Wirkungen von digitalen Medien mit sozialräumlichem Bezug in einer Großwohnsiedlung in den Blick nehmen, wo es aufgrund monofunktionaler Planung an Treff- und Ausgehmöglichkeiten fehlt und der angesichts überdurchschnittlicher soziodemografischer und architektonischer Herausforderungen ein negatives Quartiersimage anhaftet.

Meißen

Aufgrund der zunehmenden Verbreitung rechtspopulistischer Einstellungen, die bis in die gesellschaftliche Mitte reichen und sich auch in den sozialen Medien widerspiegeln, eignet sich die Stadt Meißen als Fallstudie zur Untersuchung der sozialräumlichen Auswirkungen dieser Form der online-Interaktion sowie den neuen Möglichkeiten der digitalen Vernetzung und Beteiligung. Tragen digitale Medien in diesem Kontext zum sachlichen Dialog und zur zivilgesellschaftlichen Vernetzung bei oder verstärken sie die existierenden Spannungen weiter?