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Exklusiv? Nachbarschaftsplattformen sind nur für Nachbarn!

Oder sollten Vereine, Institutionen und Politiker*innen die Plattformen nutzen? Warum?

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Nächster Vorschlag

Wo seid ihr denn? Jugendliche, Senior*innen und Migrant*innen trifft man hier kaum.

Stimmt das? Wie könnte man sie besser erreichen?

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No politics please! Sind politische Diskussionen auf Nachbarschaftsplattformen unerwünscht?

Stimmt das? Was denken Sie, warum ist das so?

Kommentare

... POLITISCHE DISKUSSIONEN sind Teil des gesellschaftlichen Lebens und damit sollte ein Diskurs auch - im Rahmen gesetzlicher Regelungen - auf NACHBARSCHAFTSPLATTFORMEN möglich sein. Um "unpolitischen" Menschen hier nichts aufzudrängen oder den "Tatbestand" der Nötigung zu erfüllen, sind eigenen Gruppen oder Foren denkbar, z.B. nach Bekenntnis oder Weltanschauung.

Man kann gut für z.B. Petitionen werben oder, wenn sich jemand über Lärm, oBikes u.ä. aufregt, mal Fragen einstreuen zu "Wie wollen wir unser Umfeld gestalten?" Wie immer, einige meckern dann weiter, aber andere freuen sich. Explizit politische Themen habe ich noch nicht probiert.

Bei unserem Workshop stand vor allem die Frage im Raum, wie man politische Diskussionen im Internet so gestalten kann, dass sie nicht aus dem Ruder laufen. Was fällt Ihnen dazu ein? Reicht eine Moderation alleine schon aus?

Wir haben bspw. festgestellt, dass der Umgangston auf Plattformen wie nebenan.de viel freundlicher ist als auf Facebook, wo oft hitzig diskutiert wird. Was meinen Sie, warum ist das so?
Und überhaupt: was heißt „politisch“ eigentlich? Ist nicht auch das Gärtnern im Nachbarschaftsgarten bereits politisch?

Wir sind gespannt auf Ihre Meinung!
Bis dahin beste Grüße,
Juliane Henn (Moderation)

Der "Umgangston auf Plattformen wie nebenan.de ist viel freundlicher", weil das Registrierungsverfahren eine gewisse Anonymität aufhebt. Die Diskussionskultur ist wesentlich besser, wenn du mit deiner wahren Identität zu deinen Aussagen stehen musst.

Ich finde Plattformen wie nebenan.de sind tolle neue Instrumente, wie lokale Diskurse und mehr Beteiligung vor Ort wieder mehr belebt werden können. Es werden neue Zielgruppen erreicht, denn zu den bisherigen Beteiligungsangeboten der meisten Städte kommen doch eh nur immer die selben 5 Nörgler. Sonst hat ja auch niemand Zeit um die Uhrzeit zu der die stattfinden...